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Die Laterne leuchtet noch immer

Ich lösche das Licht, jetzt ist es dunkel, ich bin allein.
Nur die Laterne die schwach durch mein Fenster leuchtet leistet mir Gesellschaft.
Mein Bett ist warm, mein Kissen weich und doch...
...fühle ich mich nicht gut, nicht vollkommen.
Etwas fehlt.
Ich drehe mich zur Seite, die Decke raschelt.
Ich umklammere mein Kissen und schließe die Augen.
Es soll sich in Fleisch und warme Haut verwandeln!
Seine Fleisch und seine Haut.
Ich öffne die Augen - nichts. Nur ein weißes, längliches Kissen...
Ich greife nach seinem T-Shirt und lege es mir unter den Kopf.

Es ist alles ruhig, die Laterne leuchtet noch immer, doch hat sich etwas verändert.
Ich bin nicht allein.
Meine Hand liegt auf weicher, warmer Haut unter meinem Kopf spüre ich einen Herzschlag. Mein Kopf hebt sich und ich blicke in ein Gesicht, in sein Gesicht. Er schläft, sein Gesicht ist ganz weich und sanft.
Ich lege mich so das ich ihn sehen kann.
Irgendwann schwindet meine Sicht - es ist schwarz.

Piep, Piep, Piep. Der Wecker.
Ich reibe mir die Augen und sehe mich um - ich bin allein.
7.12.08 13:42


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BÄHM!

Sie dreht sich um und blickt direkt in den Lauf der 9-mm.
Sie weiß es ist vorbei, sie wird hier, in dieser dreckigen, dunklen Seitenstraße sterben.
Eine Schweizperle läuft ihr das Gesicht hinab, ihr Hände beginnen zu zittern, ihre Knie ebenfalls - sie geben nach.
Sie fällt auf den schmutzigen, feuchten Boden.
Er macht einen Schritt auf sie zu und drückt ab.

Sie spuckt warmes Blut, er hat ihren Brustkorb getroffen - knapp neben dem Herzen. Die Kugel durchschlägt ihre Rippen und ihre Lunge. Sie bekommt keine Luft mehr, weil sich ihre Lunge mit Blut gefühlt hat.
Aus ihrer Wunde tritt es rot aus.
Ihr Lebenssaft strömt nur so aus ihrem Körper heraus.
Das Herz in ihrer Brust schlägt immer langsamer und langsamer. Ein letzter zaghafter Herzschlag.
Sie ist tot.
9.12.08 20:59




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